Mittwoch, 26. Juli 2017

Das Märchen von der BALLERINA und dem tapferen Zinnsoldat...


Aus meiner Kindheit ist mir das Märchen von der Ballerina und dem Zinnsoldaten stets in Erinnerung geblieben. Geschrieben wurde es von Hans Christian Andersen und erzählt von dem tapferen Zinnsoldat, der auf dem Regal eines SPielwarengeschäfts sitzt. Ihm gegenüber sitzt die kleine Ballerina in alte Spitze gekleidet, er verliebt sich in sie und bewacht sie rührend. Eines Tages wird sie verkauft und er gerät in den Kanal, wo er weggeschwemmt wird und durch viele Kinderhände geht, bis er eines Tages seine Ballerina wieder trifft. Sie beschliessen gemeinsam in das Feuer der Liebe zu springen, um für immer vereint zu sein. 

Donovan bastelte aus dem Märchen in den 60´er Jahren einen Song: 
Once in a town in the black forest a little white toy-shop stood.
And the little tin soldier with only one leg lived in a castle of wood.
And across the room on another shelf stood a little glass case,
And a tiny ballerina lived in there all in her dress of lace.
And from where the little tin soldier stood they could see each other so clear
And the little tin soldier watched over her with a love that was so dear.
Then one day sadness came: the tiny ballerina was sold.
The little tin soldier was thrown away and into the gutter he rolled.
The water carried him to the sea and many far-off lands.
He made many children happy as he passed through their tiny hands.
And then one day they met again in a house in the land of Eire
And when the clocks on the wall struck the midnight hour
They jumped into a fire
And in that fire they shall stay
Forever in the day.
For the fire, Lord, is the fire of love,
Just like the peaceful dove.

Unsere kleine Ballerina ist 16 cm groß und wurde einer starken Vintagebehandlung unterzogen. Auch ihr schönes Kleid aus original alter Spitze wurde ihrem antiken Stil angepasst. Dazu trägt sie eine Perlenkette, die einen schönen Kontrast zum übrigen Nostalgiecharme bildet. Die Ballerina erinnert an die alten und abgeliebten Bären, die man immer seltener auf Antikmärkten zu sehen bekommt. Sie scheinen selten geworden zu sein, die alten Bären mit Seele, die tief in unser Herz schauen und den Wunsch erwecken sie zu beschützen.

Freitag, 16. Juni 2017

Teddy FRÖHLICH...


Ein Sprichwort sagt: Lehrjahre sind keine Herrenjahre! So hat mancher Kindheitsbär nach treuer Pflichterfüllung als Seelentröster und Freund in allen Lebenslagen sein Dasein später auf Dachböden in Pappschachteln verbringen müssen auf bessere Tage hoffend. Mancher Bär wurde später wieder entdeckt und von seinem Dachbodendasein erlöst. Musste erneut Kinderseelen trösten und mit seinem abgeliebten Pelz in mancher dunklen Nacht als Trostspender herhalten. Viele Bären haben die Jahrzehnte nicht überlebt, lösten sich irgendwann auf oder wurden kaputt und schmutzig aus Hygienegründen entsorgt und in den Müll geworfen. Der eine oder andere Bär hatte Glück und überlebte die Spuren der Zeit. Man kann sie, wenn auch selten, auf Regalen zwischen alten Büchern finden, wo sie ihren Altersruhesitz gefunden haben. Teddy Fröhlich erinnert an diese alten und abgeliebten Bären und hat trotz augenscheinlich schweren Zeiten seine Fröhlichkeit nicht verloren. Der Bär ist 24 cm groß, entstand nach einem neuen Schnittmuster, das an die alten Nachkriegsbären erinnert, und kommt mit Geschenkschachtel ins neue Heim, die ebenfalls einer Vintagebehandlung unterzogen wurde...


Dienstag, 4. April 2017

JUDAS ein Dachbodenfund...


Es ist schon einige Jahrzehnte her...da hat man alte ausdruckstarke Bären der Gründerfirmen noch auf Flohmärkten, Dachböden oder Großmutters Erinnerungskiste gefunden, wo sie abgeliebt und vergessen ihr Dasein fristeten. Als die Sammelwelle in den 80èr Jahren aus den USA nach Europa kam, interessierten sich plötzlich nicht nur Privatsammler sondern vor allem Händler mit dem untrüglichen Blick des blitzartigen Erkennens für die Ware Bär. So mancher Petz tauschte damals seine anonyme Existenz gegen eine ungewisse Zukunft ein. Später erzielten die wenigen noch übrigen Exemplare in den großen Auktionshäusern geradezu Höchstpreise. ...heute findet man den guten alten Petz mit abgeschabtem Pelz, kaputter Nase und aufgeplatzten, oft vielfach geflickten Beinen und Pfoten kaum noch käuflich zu erwerben. Nach den ersten großen Sammeljahren aus den USA und England überschwappend entstanden die ersten Künstlerbären als ein Ersatz für die alten abgeliebten Steiffbären, die auf dem Markt kaum noch zu bekommen waren...die wenigen Exemplare, die über Auktionshäuser oder aus Privatbesitz angeboten wurden, waren für den Normalverdiener kaum bezahlbar. 


Künstlerbären nach alten, klassischen Vorbildern erhielten eine ganz neue Akzeptanz und erfreuten sich großer Beliebtheit. Mittlerweile findet man sie im Vintage Stil in erstaunlich großer Vielfalt...Bären mit Seele, die bereit sind, Sammlerherzen zu erobern...auch unser Judas ist so ein antikbehandelter Bär mit dem Charakter eines richtig alten abgeliebten Bären. Sein Fell wurde gerupft und antikbehandelt, seine Spitzenschleife ist eine original alte Antikspitze, die um ein Antiketikett ergänzt wird. Auf dem Schild stehen die Worte: Be glad of life, because it gives you the chance to play and love and look up at the stars. Judas ist ein lebensbejahender Bär, der dem Dachbodendasein entsprungen zu sein scheint und trotz seiner augenscheinlich alten Tage seine Freude am Leben nicht verloren hat. Der Bär wird in original alter großer Apothekerschachtel mit Needful Friends Etikett geliefert.


Mittwoch, 29. März 2017

von Ostern und dem Eiermalen...


Ostern rückt näher und langsam wird es höchste Zeit, die ersten Vorbereitungen zu treffen. Auch unser Hasenhans hat sich an Pinsel und Farbe herangetraut und ist fleissig dabei, Eier zu bemalen. Der Hase zeigt sich dieses Jahr in rotbraunem Fellkleid aus feinem Schulte Stoppelmohair gefertigt. Seine Schielaugen sind ganz auf den Osterzweig und die marmorierten Eier gerichtet und er kann es kaum erwarten, den Pinsel zu schwingen und seine Gänseeier zu färben. Bekleidet ist der Hasenhans mit einer hellgrünen Filzhose und einem Lederhalsband mit antiken rostigen Schellen. Ganz neu im Design sind seine Ohren, die innen mit Draht versehen und somit biegsam sind. Der diesjährige Hase ist eine gelungene Ergänzungt zu den Hasen der vergangenen Jahre, die mit Schlappohren versehen waren. Hasenhans ist mit Ohren gemessen 20 cm groß und darf seine bunt bemalten Gänseeier, die seinem Fell und seiner Hose farblich angepasst sind, in das neue Zuhause mitnehmen. Wir wünschen euch allen frohe Ostern...

Sonntag, 19. März 2017

NATHAN, Ostern und die Nostalgie...


Die Osterzeit rückt näher und es wird langsam Zeit, die ersten Eier anzumalen. Dieses Jahr haben wir uns einmal auf eine ganz neue, eher nostalgische Art an die Ostereier herangewagt. Aus altem Zeitungspapier kann man wunderschöne Ostereier zaubern...einfach Eierförmig ausschneiden, mittig falten und in Lagen übereinander kleben, fertig sind die Nostalgie Ostereier. Wir erinnern uns gern an alte Zeiten, als Feste wie diese noch von Ruhe und Gemütlichkeit geprägt waren. Heute läuft die Uhr etwas schneller, echte Eier werden durch Kunststoffeier ersetzt und oft kann man sie auch bunt und fertig bedruckt in den Geschäften kaufen. Wir hängen sie gern in den Vorgarten, da sie ja wetterfest sind, aber die guten alten handbemalten Eier können sie dann doch nicht ersetzen. Das einzige, das sich nicht verändert hat ist, dass Küken auch heute noch aus Eiern schlüpfen, auch wenn viele in der Massentierhaltung keine erbauliche Zukunft haben, aber das ist ein anderes Thema. Unser Nathan fügt sich in diese nostalgische Richtung wunderbar ein. Der Bär ist 14 cm groß und wurde einer aufwändigen Antikbehandlung unterzogen. Er trägt eine Seidenschleife, die ebenfalls antikbehandelt ist mit einen Namenanhänger. Nathan´s Fell wurde gerupft und gefärbt, der Bär hat nun den Charakter eines richtig alten Bären. Die Lieferung erfolgt in einer ebenfalls nostalgischen Geschenkschachtel mit einem Papierei zum aufhängen.

Freitag, 10. März 2017

Woodstock, Frühling und ein Nandu Ei...


...die ersten zarten Knospen strecken schon ganz vorsichtig ihre Köpfe aus dem Boden und wir alle erfreuen uns an den ersten wärmenden Sonnenstrahlen...auch wenn das Wetter noch sehr unbeständig ist, so kann der Frühling nicht mehr weit sein...dann beginnt wieder die Zeit unserer Osterangebote...in der wir auf eine kleine Zeitreise gehen und von den Frühlingsfesten der alten Ägypter und Germanen berichten werden...von alten Osterbräuchen erzählen, warum wir überhaupt Eier verstecken und was der Osterhase eigentlich mit alle dem zu tun hat. Als Vorboten auf die ersehnte Frühjahrs- und Osterzeit, präsentieren wir Euch heute den kleinen Woodstock. Der kleine Bär entstand aus einem brandneuen Miniaturschnitt mit farblich abgesetzter Nasenpartie. Woodstock lebt in einem naturbelassenen Nanduei, das mit antiker Holzwolle ausgekleidet ist. Der Bär ist das erste Osterangebot in dieser Saison und kommt natürlich mit Ei ins neue Heim.


Mittwoch, 22. Februar 2017

PEANUT ein Teacup Chihuahua...


Mit dem kleinen Chihuahua Peanut erweitern wir das Angebot an Hunden aus der Needful Friends Werkstatt. Die kleinen drolligen Kerlchen haben eine mehr als 150 Jahre alte Geschichte, die Rasse hat ihren Ursprung in Mexico in der Provinz Chihuahua. Der Chihuahua gilt als kleinste Hunderasse der Welt, wobei der Teacup Chuihuahua der absolute Zwerg unter den Chihuahuas ist. Es gibt den Kurzhaar-, den Langhaar- und den Nachtchihuahua, Seinen Namen erhielt er, weil er in der Tat im Welpenalter in eine Teetasse passt. Ausgewachsen wiegt der Chihuahua idealerweise zwischen 1,5 und 3 Kilogramm. Die sehr beliebte Hunderasse erreicht eine Größe von 15 bis 20 cm Schulterhöhe, markant sind seine großen Augen, die hoch abstehenden Ohren mit einem Apfelförmigen Kopf. Der Chihuahua ist sehr einfühlsam und intelligent und findet auch häufig als Therapiehund seine Aufgabe. Die Rasse hat zu Unrecht den Ruf, ein Schoßhund zu sein, denn sie ist sehr agil und bewegungsfreudig. Zur Bildung dieses negativen Rufes haben unter anderem diverse Prominente beigetragen, die ihre Chihuahuas mehr wie modische Accessoires, denn als Hunde behandeln.

Auch ein kleiner Mann braucht entsprechende Erziehung, denn diese Hunde bellen gern, um sich Gehör zu verschaffen, da sie aufgrund ihrer geringen Größe gern übersehen werden. Mit Geduld kann man diesen Hunden viel beibringen, Zeit und Aufmerksamkeit sind für jeden Hundehalter ein muss, denn ohne Zuwendung verkümmern sie. Aus guter Zuchtlinie ist der Chihuahua ein selbstbewusster Hund mit viel Temperament, der sich auch am Spiel mit anderen Hunden erfreut. Voraussetzung ist hier jedoch eine frühe Sozialisierung, da er sonst zum Kläffer wird. Wir beginnen mit der Sozialisierung ganz früh und haben dem kleinen Männlein einmal eine ausgewachsene Hundedame präsentiert. Sie scheint ihm zu gefallen. Noch trennen die beiden einige Zentimeter und während die Dame sehr frein herausgeputzt ist, scheint unser Peanut die Sandkastenspiele noch zu bevorzugen und mit der Sauberkeit nimmt er es offenbar auch nicht so genau. Aber er hat mit seinen 16 cm Körpergröße ja noch ein wenig Zeit. Der französische Nobelpreisträger Sully Prudhomme sagte: Zwei Freunde müssen sich im Herzen ähneln, in allem anderen können sie grundverschieden sein.


Sonntag, 12. Februar 2017

Geburtstage und andere Erlebnisse...


Geburtstage soll man feiern heißt es. Hat man ein gewisses Alter überschritten, nehmen diese Tage oft an Bedeutung ab. Leider, denn auch ein Alter zu erreichen ist in den heutigen unruhigen Zeiten längst nicht mehr selbstverständlich. Der Zufall brachte mich in die Comedian Show De Maulwurfn, denn dieser gastierte mit seiner ZEHAGE Show ausgerechnet an meinem Geburtstag in Neunkirchen in der Gebläsehalle im schönen Saarland. So wurde kurzerhand die Geburtstagsfeier umdisponiert und stattdessen der üblichen Kaffee und Kuchen Runde gab es eine Abendveranstaltung, die sicher lange nicht nur mir sondern auch meinen Gästen in Erinnerung bleiben wird. Der Comedian René Marik lieferte mit seiner Handpuppe "De Maulwurfn" eine gelungene Show, die sich mit Charme, Witz und Geist live natürlich viel signifikanter präsentierte als man es von den YouTube Videos kennt. Es war für alle ein unvergesslicher Abend und selbst unser Jubiläumsbär Bolle durfte mit gehen, kam für ein Foto mit dem Maulwurfn sogar Backstage und am Ende gab es dann noch die Handpuppe Kalle, die jeder Fan natürlich auf seiner Eisscholle bestens in Erinnerung hat. Leider war der Maulwurfn selbst als Handpuppe ausverkauft. 

Erlebnisse sind die Quellen, aus denen jeder Teil eines künstlerischen Werkes gespeist wird...Wilhelm Dilthey (1833 - 1911), deutscher Philosoph, Geschichts- und Literaturwissenschaftler.

Samstag, 21. Januar 2017

Neujahr, Glücksbringer und ein Panda...


Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt und sicher habt Ihr schon auf ein Neujahrsangebot in unserem Shop gewartet. Leider war es nicht früher möglich und so stellen wir heute etwas verspätet unseren Glücksbringer Bären für das Jahr 2017 vor. In Japan ist das Neujahresfest eines der wichtigsten Feste des Jahres, wobei Silvester nicht der Höhepunkt der Feierlichkeiten bedeutet und auch nicht mit Feuerwerk gefeiert und beendet wird. Es ist vielmehr die Vorbereitung aus das Neujahrsfest, das sich bis weit in den Januar hinein zieht und mit dem Klang buddhistischer Tempelglocken beginnt. Neujahr wird ähnlich wie bei uns das Weihnachtsfest zelebriert und mit Geschenken an Kinder und Verwandte begangen. 

Zum Jahreswechsel sieht man überall mit Kiefernzweigen, Strohgebinden und Reiskuchen geschmückte Hauseingänge. Das Familienfest wird mit traditionellen Jahreswechsel-Nudeln aus Buchweizen, die ein langes Leben versprechen, und Geschenken gefeiert. Abends besucht man die buddhistischen Tempel, in denen die Silvesterglocken…Joya-no-kane…das alte Jahr ausläuten…sie schlagen 108 mal zur Mahnung an die 108 Bindungen der Menschheit an die irdische Welt. Bei den ersten Tempelbesuchen im neuen Jahr, den Hatsumode, ist das Gebet für Gesundheit und Glück, aber auch der Kauf von neuen Glücksbringern besonders wichtig. Yoski bedeutet Güte, Glück...und so steht der Bär sinnbildlich als Glüchsbringer für Glück und Gesundheit im neuen Jahr.


Freitag, 23. Dezember 2016

Frohe Weihnachten...


Hand schmiegt sich an Hand in engem Kreise und das alte Lied von Gott und Christ bebt durch Seelen und verkündet leise, dass die kleinste Welt die größte ist...Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Wir wünschen allen Kunden ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Stunden im Kreise Eurer Lieben. Wir danken für ein wunderbares Jahr und für Eure Treue. Wir wünschen ein frohes und gesundes neues Jahr 2017 und sind ganz bald mit neuen Entwürfen zurück. 



Mittwoch, 7. Dezember 2016

DIE WEIHNACHTSMAUS...


Die Weihnachtsmaus ist sonderbar, sogar für die Gelehrten., denn einmal nur im ganzen Jahr entdeckt man ihre Fährten. Mit Fallen und mit Rattengift kann man die Maus nicht fangen. Sie ist, was diesen Punkt betrifft noch nie ins Garn gegangen. Das ganze Jahr macht diese Maus den Menschen keine Plage, doch plötzlich aus dem Loch heraus kriecht sie am Weihnachtstage. Zum Beispiel war vom Festgebäck, das Mutter gut verborgen, mit einem mal das Beste weg am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus: Ich hab´ es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen. Ein andres Mal verschwand sogar das Marzipan von Peter; was seltsam und erstaunlich war,  denn niemand fand es später. Der Christian rief rundheraus: Ich hab es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Ein drittes Mal verschwand vom Baum, an dem die Kugeln hingen ein Weihnachtsmann aus Eierschaum nebst andren leck`ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus: Ich habe nichts genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Und Ernst und Hans und der Papa, die riefen: welche Plage! Die böse Maus ist wieder da und just am Feiertage! Nur Mutter sprach kein Klagewort. Sie sagte unumwunden: Sind erst die Süßigkeiten fort, ist auch die Maus verschwunden! Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg, sobald der Baum geleert war, sobald das letzte Festgebäck gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,  bei Fränzchen oder Lieschen, da gäb es keine Weihnachtsmaus, dann zweifle ich ein bißchen! Doch sag ich nichts, was jemand kränkt! Das könnte euch so passen!  Was man von Weihnachtsmäusen denkt, bleibt jedem überlassen...aus Gedichte für Kinder von James Krüss


Donnerstag, 1. Dezember 2016

WEIHNACHTSBOX treasures & memories


Jetzt beginnt sie wieder die geschäftige Vorweihnachtszeit...die Suche nach passenden Geschenken...möglichst früh, so nehmen wir es uns zumindest jedes Jahr vor, damit wir das Bummeln über den Weihnachtsmarkt bei Glühwein und Zimtwaffeln auch so richtig genießen können. Schon seit ein paar Wochen finden wir Lebkuchen, Baumbehang und Glühwein in den Supermarktregalen...es geht unaufhaltsam in die „gemütliche und beschauliche Jahreszeit“ über. Auch in der Needful Friends Bärenwerkstatt laufen die ersten Vorbereitungen für unsere diesjährigen Weihnachtsangebote. Wenn man Abends gemütlich bei Kerzenlicht seine Gedanken kreisen lässt, kommen einem häufig die besten Ideen und Anregungen und eigentlich durch Zufall stolperte ich über ein offensichtlich wieder ganz aktuelles Thema...Nostalgie, denn in der dunkelsten aller Jahreszeiten überfällt uns nicht selten dieses Ziehen und Zwicken in der Seele…wir werden nostalgisch.  Wir alle haben sie...die Erinnerungen an damals, als Weihnachten noch ganz anders gefeiert wurde, ohne Kaufrausch...einfach besinnlicher. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Weihnachten meiner Kindheit…...an den Heiligen Abend, an dem tagsüber die Wohnzimmertür verschlossen blieb...an den Glanz des Weihnachtsbaums mit seinen vielen Lichtern...dieser Moment, wenn die Tür am Abend endlich geöffnet wurde…die Geschenke an sich standen gar nicht im Vordergrund...eher die Stimmung, der Duft von Gänsebraten...der große Teller mit den vielen Naschereien...ich erinnere mich an all die vielen kleinen Geschenke, die oft einen eher ideellen Wert hatten. An einen Karton gefüllt mir Poesiebildern...Glanzbilder nannten wir sie, weil Einige mit Silber- oder Goldglitzer versehen waren...Motive mit Engeln, Märchenfiguren, Weihnachtsglocken, Nikoläusen oder Lebkuchenmotiven. Wir haben sie mit passenden Sprüchen in die Poesiealben unserer Freundinnen geklebt. Ob es das heut noch gibt? 

Ich schaue bei google und finde sie tatsächlich...all die alten Motive in Neuauflage gedruckt. Ich suche weiter, ergänze die Suchbegriffe durch die Eingabe Kindheit, sammeln, Dachbodenfund. Mehr als 30 Seiten werden ausgeworfen und ich beginne etwas im Netz zu surfen...Links zu Auktionen und Anzeigen tauchen auf...da gibt es alte Bären, Puppen, Eisenbahnsammlungen in großem Angebot. An einer Kleinanzeige bleiben meine Augen sofort hängen...da schreibt jemand: Kindheit zu verkaufen...altes Spielzeug im Konvolut...ein alter Bär, Holzspielzeug, uralte Tonmurmeln...kleine Schätze, ein Stückchen Geschichte, eine Identität, die nun den Besitzer wechseln sollte. Ich kam zu spät, das Angebot war leider abgelaufen, aber es hat mich dennoch nicht losgelassen. Was waren die Beweggründe, dieses Stück Kindheit zu verkaufen? Wurde es auf dem Dachboden gefunden, nicht mehr gebraucht und noch schnell zu Geld gemacht, geschah es in Verbindung mit einem Todesfall aus emotionalen Gründen oder war es gar ein Notverkauf? Vor einigen Jahren erwarb ich einen uralten Bären, der seit mehr als 80 Jahren in Familienbesitz war...zum Bären gehörte eine ebenso alte handgeschnitzte Holzwiege, in der dieser Bär schon immer gelegen hatte...mitgeliefert wurde ein genauso altes Foto, worauf die Mutter der Besitzerin als kleines Mädchen mit dem Bären und der Wiege zu sehen war. Ich erwarb den Bären als Komplettpaket mit der Wiege und dem Foto für eine stattliche Summe, die nunmehr die Tochter der mittlerweile verstorbenen Erstbesitzerin für Weihnachtsgeschenke auszugeben gezwungen war. Wie tragisch dachte ich damals...und immer, wenn ich den Bären ansehe, muss ich an dieses Schicksal denken. Aber die zu verkaufende Kindheit brachte mich dennoch auf die Idee, ein ganz besonderes Weihnachtspaket anzubieten...ein Stückchen Nostalgie und Erinnerung an eine vielleicht verlorengegangene, verkaufte und wiedergefundene Zeit...unsere Treasures & Memories Geschenkbox beinhaltet einen Miniaturbären im vintage Stil, gefertigt aus altem Viskosemohair, alte Tonmurmeln, Glanzbilder  und Christbaumschmuck. Die Box und der Bär wurden einer Vintagebehandlung unterzogen und sind nur in der Vorweihnachtszeit erhältlich...der kleine bärige Freund ist erstmalig in diesem Jahr mit original antiken Schielaugen ausgestattet. Er ist nur einmal erhältlich.


Freitag, 18. November 2016

NIKOLAUS...ein Weihnachtsbär


Bald beginnt sie wieder, die Weihnachtszeit. Die ersten Plätzchen sind gebacken und wir blicken mit Vorfreude auf diese besinnliche Zeit. Der erste Weihnachtsbär hat sich schon auf den Nikolaus vorbereitet und in gut zwei Wochen ist es wieder soweit, wenn es heisst...Guter Nikolaus, komm in unser Haus, triffst ein Kindlein an, das ein Sprüchlein kann und schön folgen will! Halte bei uns still, schütt dein Säcklein aus, guter Nikolaus. Ach, du lieber Nikolaus komm doch einmal in mein Haus! Hab´ so lang an dich gedacht! Hast du mir auch was mitgebracht?

Der Festtag des heiligen Nikolaus, der 6. Dezember ist ein kirchlicher Feiertag mit vielen Bräuchen. Es ist vor allem ein Tag der Kinder, da Nikolaus seit Jahrhunderten als Wohltäter der Kinder verehrt wird; das Brauchtum zum Nikolaustag ist aber regional äußerst unterschiedlich ausgeprägt. Am 6. Dezember war verbindlich die Stelle Matthäus 25,14-23 LUT vorgesehen. Dort wurde das Gleichnis der Talente erzählt: Drei Knechten wurde jeweils ein Geldstück, ein Talent, anvertraut. Nach der Rückkehr des Herrn musste jeder Rechenschaft ablegen, was er mit dem Geld gemacht hatte. Der bekannte Brauch der Befragung der Kinder durch den Nikolaus, ob sie denn auch brav und fromm gewesen seien, geht auf diese Praxis zurück. Der Einlegebrauch, d. h. das nächtliche Füllen der Schuhe oder Tütchen, basiert auf der Legende von den drei Jungfrauen, die nachts vom heiligen Nikolaus beschenkt wurden. Ursprünglich war der Nikolaustag auch der Tag der Weihnachtsbescherung. In einigen Ländern ist er dies auch heute noch. Erst wegen der Haltung der Reformatoren gegen die Heiligenverehrung wurde die Bescherung in vielen Ländern auf den Weihnachtstag verlegt. In mittelalterlichen Klosterschulen gab es den Brauch, dass die Kinder sich am Nikolaustag einen „Kinderbischof“ aus ihren Reihen wählen durften. Nach dem Prinzip der verkehrten Welt predigte er den Erwachsenen und durfte ihr Verhalten tadeln. An einigen Orten blieb er bis zum 28. Dezember, dem Tag der unschuldigen Kinder, im „Amt“. Oft werden Kinder angehalten, ihre Geschenkwünsche auf einem Wunschzettel festzuhalten. Viele Kinder schicken in der Vorweihnachtszeit Briefe an St. Nikolaus. Diese werden in extra eingerichteten Weihnachtspostämtern gesammelt und zumeist auch beantwortet. Schiffchensetzen nennt man den seit dem 15. Jahrhundert bekannten Brauch, bei welchem aus Papier oder anderem Material Nikolausschiffe gebastelt werden, in die der Heilige seine Gaben legen soll. Hintergrund für diesen Brauch dürfte das Schifferpatronat sein. Auch heute noch findet sich auf vielen Handelsschiffen ein Bildnis des St. Nikolaus. Das Nikolausschiffchen wurde später durch Stiefel, Schuh oder Strumpf abgelöst, zu denen später noch der Gabenteller hinzukam.Auch heute noch stellen Kinder am Vorabend des Nikolaustages Schuhe, Stiefel oder Teller vor die Tür, damit der Heilige sie auf seinem Weg durch die Nacht mit Nüssen, Mandarinen, Schokolade, Lebkuchen usw. füllen kann. 

Indessen bringt der Nikolaus nicht nur Geschenke: In vielen Erzählvarianten beschenkt und lobt er die guten Kinder, während er die bösen tadelt und durch Schläge mit einer Rute bestraft. Welche Kinder im letzten Jahr gut und welche böse waren, liest er in seinem „goldenen Buch“. Viele Eltern laden ehrenamtliche oder bezahlte Nikolause ein, den Kindern zu Hause eine derartige „Predigt“ zu halten, die jedoch stets mit einer Bescherung endet. Als Furcht einflößenden Gehilfen bekam der heilige Nikolaus in verschiedenen Ländern Begleiter zur Seite gestellt, in Deutschland Knecht Ruprecht, in Frankreich Père Fouettard, in der Schweiz Schmutzli, in Österreich, Bayern und Kroatien Krampus, in Luxemburg den Housecker, in den Niederlanden den Zwarte Piet, der einen gezähmten Teufel darstellen soll. Teilweise fand auch eine Aufgabenübertragung statt, so ist in dem Gedicht von Theodor Storm der Begleiter der Gabenbringer. Unser kleiner Nikolaus ist aus dem neuen primitiven Schnitt entstanden und erstmals mit den sehr ausdrucksstarken und beliebten Schielaugen ausgestattet. Der Bär ist 18 cm groß und trägt seine traditionell handgestrickte rote Nikolausmütze. Nikolaus jetzt neu im